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    <title>ideas worth advertising</title>
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    <description>Was gibt es Neues, Spannendes, Aufregendes, Bewegendes da draußen? Über welche Ideen lohnt es sich zu sprechen? In diesem Blog schreiben wir über das, was uns bewegt hat, aufgefallen und im Gedächtnis geblieben ist. Von ungewöhnlicher Werbung über clever eingesetzte Medien bis zu aufregenden Produktideen.   Viel Spaß beim Inspirieren.</description>
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      <title>Real Street Art – das Projekt, das nur auf Papier existierte (bis es jemand anderes gemacht hat)</title>
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      <pubDate>Sat, 1 Jul 2023 17:13:22 +0200</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.hausamsee-advertising.de/Haus_am_See/Ideas_worth_advertising/Eintrage/2023/7/1_Real_Street_Art_das_Projekt,_das_nur_auf_Papier_existierte_%28bis_es_jemand_anderes_gemacht_hat%29_files/Real-Street-Art-Project.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.hausamsee-advertising.de/Haus_am_See/Ideas_worth_advertising/Media/object002_1.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:183px; height:137px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;2006 lebte und arbeitete ich in Düsseldorf. Damals noch als Senior Texter bei TBWA. Als ich gerade auf dem Heimweg war, beobachtete ich eine Obdachlose vor einem Supermarkt. Sie verkaufte einem Passanten ein Straßenmagazin, ich glaube „fiftyfifty“. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;fiftyfifty ist ein Projekt, das man ähnlich auch in anderen Städten findet. Die Idee: fiftyfifty soll Obdachlosen und von Armut betroffenen die Möglichkeit geben, würdevoll Geld hinzuzuverdienen statt zu betteln.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Nachdem der Käufer das Magazin erworben hatte, warf er es ein paar Meter weiter ungelesen in einen Papierkorb. Und er war scheinbar nicht der einzige. Als ich an dem Papierkorb vorbeikam, sah ich, dass darin mehrere Exemplare achtlos direkt nach dem Kauf entsorgt worden waren. Das konnte der obdachlosen fiftyfifty Verkäuferin nicht entgangen sein. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;– Auf dem weiteren Weg fragte ich mich, was demütigender sein musste, offen zu betteln oder etwas anzubieten, das keiner haben will und nur aus Mitleid gekauft wird. Ich fand letzteres.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Ein paar Wochen später fiel mir vor den Shadow Arkaden erneut ein Obdachloser auf. Er schnitzte Holzpferde und andere Figuren, die er auf einem auf dem Boden ausgelegten Stück Stoff anbot. Die Schnitzereien waren zwar recht grob gefertigt, aber charmant. Er musste niemanden ansprechen: Seine Arbeit zog von selbst neugierige Blicke an und damit auch Käufer. Ich erinnerte mich an die fiftyfifty Verkäuferin vor dem Supermarkt. Anders als in ihrem Fall warf hier niemand seinen Kauf weg. Wie viel besser musste sich dieser Zuverdienst anfühlen!&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;„Jeder Mensch ist ein Künstler“ (Joseph Beuys)&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Aus dieser Beobachtung entsprang ein Gedanke: Was, wenn unter den Brücken unserer Städte, verborgene Künstler schlummerten, die nur darauf warten entdeckt und entwickelt zu werden? Sie hätten sicher viel gesehen an Leid, Hoffnung, Verzweiflung Liebe, Enttäuschung, was sie künstlerisch ausdrücken könnten. Ihre Ateliers könnten die Brücken der Stadt sein. Ihre Galerien die Straße und öffentliche Plätze mit ihren Plakatwänden und Citylight Postern. Dort würden sie malen, bildhauen, fotografieren! &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Einen Namen hatte ich schon: Das „Real Street Art Project“ Jetzt müsste ich nur einen – oder besser noch mehrere – Künstler finden, die bereit und in der Lage wären, mit diesen Menschen zu arbeiten und sie geschickt anzuleiten. Und nicht irgendwelche Künstler, das Who is Who der deutschen Kunstszene sollte es schon sein. Denn als Resultat wollte ich keine banalen Aquarelle aus dem VHS Kurs. Ich würde nichts geringeres wollten, als die nächsten Basquiats finden. Die Kunst, die hier entstehen würde, sollte sich im großen Stil verkaufen. Die neu entdeckten Künstler sollten international gefeiert werden und von ihrer Kunst künftig leben können. Eine Nummer kleiner wollte ich es nicht. Leider fehlten mir sowohl die Künstler als auch die finanziellen Mittel und erst recht die nötige Infrastruktur.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Ich schrieb den Gedanken auf und ließ ihn ruhen. Sechs Jahre lang.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;2012 zog ich nach Wiesbaden, wo ich zusätzlich zu meiner Kreativagentur, Haus am See, einen Lehrauftrag an der Hochschule Rhein Main annahm. Dort begegnete ich wieder meinem ehemaligen Professor für freie Kunst, Guido Ludes. Guido hatte gerade eine Krebserkrankung überstanden. Sein Körper war noch davon gezeichnet. Aber sein Geist war so neugierig und wach und offen für die wildesten Ideen wie eh und je. Bei einem unserer Mittagessen erzählte ich ihm von meiner verrückten Idee, dem „Real Street Art Project“. Guido, einer der begeisterungsfähigsten Menschen, mit dem ich je arbeiten durfte und ein Macher vor dem Herrn, war von der Idee fasziniert. Er meinte sofort, er könne mir helfen, Kontakte zu potentiellen Mäzenen herzustellen, er wüsste auch schon, wer für so ein Projekt in Frage käme. Meine verrückte Idee klang plötzlich gar nicht mehr so verrückt. Zumindest für einen schönen Augenblick. 2013 kam der Krebs zurück und nahm Guido mit.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Bis März 2018 blieb mein Projekt ruhen. Da begegnete ich auf der Geburtstagsfeier eines Freundes dem Frankfurter Kunsthändler und Galeristen Bernhard Knaus. Er interessierte sich für meine Idee und wir trafen uns, um diese gemeinsam zu besprechen und weiter auszuarbeiten. Wir erstellten sogar eine Liste von Künstlern und Geldgebern, die wir für dieses Projekt gerne gewinnen sollten. Ich hatte das Gefühl, diesmal könnte wirklich was daraus werden. Nach all den Jahren schienen Konzept, Zeit und Umstände endlich reif für das „Real Street Art Project“. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Näher bin ich der Umsetzung in die Realität leider nie mehr gekommen. 2018 hatte mich mit meinen laufenden Projekten noch voll im Griff. 2019 wurde mein Sohn geboren und dann kam die Pandemie 2020.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Eine Idee ist nur gut, wenn sie auch umgesetzt wird.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Heute, auf der Suche nach aktuellen Beispielen für meine &lt;a href=&quot;https://www.haufe-akademie.de/2872&quot;&gt;Storytelling Trainings&lt;/a&gt; entdecke ich in der Gewinnergalerie des diesjährigen ADC Wettbewerbs &lt;a href=&quot;https://www.adc.de/wettbewerb/adc-gallery/detail/year/2023/project/12504/top&quot;&gt;„The Homeless Gallery“&lt;/a&gt;: Kunst, von Obdachlosen inspiriert, umgesetzt von einer KI, ausgestellt unter Brücken, auf der Straße, in Citylights und auf Plakatwänden und professionell vermarktet. Ausgezeichnet mit 1 x Gold. 1 x Silber. 2 x Bronze. 11 Auszeichnungen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Ich fühle mich, als hätte man mir ein Pfund Fleisch aus dem Körper gerissen. Ich bin niedergeschlagen. Und wütend. Nicht auf die Macher. Die haben ein tolles Projekt professionell auf die Beine gestellt und haben ihren Erfolg verdient. Sie werden auch international noch einiges holen: In Cannes, D&amp;amp;AD, One Show, LIAA, New York Festival, die Tour geht gerade erst los. Da bin ich sicher.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Ich bin wütend auf mich. Weil ich meine Idee immer wieder aufgeschoben und bis heute nicht umgesetzt habe. Weil ich mein „Real Street Art Project“ und alle, die davon profitiert hätten, im Stich gelassen habe. Ich befürchte, jetzt, nach „The Homeless Gallery“, ist das Thema durch. Für die Umsetzung meiner Version wird sich niemand mehr interessieren. Oder doch? Könnte es auch umgekehrt sein? Könnte der Erfolg von „The Homeless Gallery“ ein Türöffner sein, für etwas noch größeres? Sollte ich das „Real Street Art Project“ nicht begraben, sondern jetzt erst recht angehen? &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Wir werden sehen. Vielleicht in 10 Jahren.</description>
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      <title>Markenbasics für Startups: der richtige Name</title>
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      <pubDate>Mon, 20 Jan 2020 17:08:09 +0100</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.hausamsee-advertising.de/Haus_am_See/Ideas_worth_advertising/Eintrage/2020/1/20_Der_richtige_Name_files/cid-11B75917-E274-483E-A96D-9F59CF261213%40fritz.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.hausamsee-advertising.de/Haus_am_See/Ideas_worth_advertising/Media/object005_2.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:183px; height:137px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Was haben Babys und Marken gemeinsam? Ihre Eltern quälen sich über Monate mit der einen Frage: Was ist der richtige Name?&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Originell soll er sein. Aber auch nicht zu originell. Schließlich soll man den Namen auch richtig schreiben und aussprechen können. Immerhin: Werdende Eltern können auf eine Vielzahl an Büchern mit Namensvorschlägen zurückgreifen. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Unternehmensgründer haben es da schon schwerer. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Der Name ihres Babys muss sich nicht nur gut schreiben und aussprechen lassen. Er muss auch für sich sprechen und vor allem – einzigartig sein. Für Eltern ist es vielleicht doof, wenn sich auf dem Spielplatz zwei Kinder umdrehen, wenn sie das ihre rufen. Für Marken ist Unverwechselbarkeit ein Muss. Nicht aus Eitelkeit. Es ist das 1x1 im Markenrecht. Wer sich nicht daran hält, dem drohen Abmahnung und Schadensersatzforderungen. Vom Gesichtsverlust ganz abgesehen. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Wie also den richtigen Namen finden?&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Phase 1: Was für eine Art Name soll es sein?&lt;br/&gt;Es gibt „richtige“ Namen wie McKinsey, Phantasienamen wie OPODO, zusammengesetzte Namen wie Adidas (Adi Dassler), Namen, die eine Idee transportieren, wie Haus am See. Es hilft, wenn Sie sich zu Beginn Gedanken machen, in welche Richtung Sie suchen. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Phase 2: Machen Sie eine Liste.&lt;br/&gt;Wie für die meisten Eltern auch empfiehlt es sich, erstmal alles aufzuschreiben, was Ihnen an Namen einfällt. „Coca Cola“? Auf die Liste. „Malaganga“ – immer her damit. In Phase 2 ist alles erlaubt. Auch Rosemarie.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Phase 3: Streichen Sie zusammen&lt;br/&gt;Erstellen Sie eine Shortlist. Welche Namen transportieren am Besten das Gefühl, das Sie rüberbringen möchten? Welche klingen am Besten? Welche sind einfach und prägnant? Ist ein Name nah dran aber noch nicht ganz da, fragen Sie sich: Wie können Sie den Namen verändern, damit er besser wird. Ist der Name skalierbar? Haus am See Advertising, Haus am See Trainings, Haus am See Consulting, Haus am See Productions – check. &lt;br/&gt;Streichen Sie alles andere raus.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Phase 4: Machen Sie den Realitätscheck&lt;br/&gt;Achtung, für die meisten wird es jetzt hart. Googeln Sie die Namen, die noch auf ihrer Shortlist sind. Welche der Namen gibt es schon da draußen, welche Bedeutung haben Sie in anderen Sprachen? Auf dpma.de können Sie zudem prüfen, ob der Wunschname bereits als Marke eingetragen wurde.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Ihr Name wird schon verwendet oder ist in einer anderen Sprache eine Beleidigung (Pajero)? Machen Sie sich keinen Vorwurf, das passiert den besten. Streichen Sie jetzt alle Namen, die den Realitätscheck nicht bestehen. Auch wenn es jetzt weh tut. Schönreden hilft nicht und bringt später nur Ärger.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Phase 5: Next oder Neustart&lt;br/&gt;Wenn jetzt noch Namen auf Ihrer Liste stehen, Klasse! Machen Sie weiter mit Phase 6. Wenn nicht, heißt es noch mal in die Denkzelle gehen und neu starten mit Phase 1. Das ist anstrengend, aber als Belohnung winkt ein einzigartiger, markanter Name, der wie kein anderer für Ihre Marke und Haltung steht.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Phase 6: Machen Sie den Geschmackstest&lt;br/&gt;Zeigen Sie Ihre finale Auswahl Freunden, Bekannten Geschäftspartnern und Kunden. Nicht allen. Nur denen, auf deren Meinung Sie etwas geben. Die ewigen Nörgler bringen Sie ebensowenig weiter, wie die Jasager. Fragen Sie sie, was sie mit ihren bevorzugten Namen verbinden. Gefühle, Farben, Orte, Klänge … Letztlich muss der Name Ihnen gefallen aber auch da draußen gut ankommen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Phase 7: Erstellen Sie eine Hitliste &lt;br/&gt;Und hängen Sie sie an die Wand. So, dass Sie am Tag immer wieder daran vorbei laufen und drauf schauen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Phase 8: Erwecken Sie Ihre Marke zum Leben&lt;br/&gt;Jetzt ist es Zeit sich mit den Details zu befassen. Ob als Wortmarke, Wort-Bildmarke oder Bildmarke, der Name will gestaltet werden. Soll er Freude ausdrücken oder Sicherheit? Soll er eher dynamisch sein oder statisch? Soll er schmecken, in die Zukunft weisen oder Tradition transportieren? Besteht die Marke den Miniatur- und den Fotokopierer-Test? Können Sie an der Gestaltung noch etwas verändern, damit sie noch markanter wird? Welche Farbpalette harmoniert mit Ihrem Logo.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Phase 9: Machen Sie den Geschäftsausstattung Test.&lt;br/&gt;Wie wirkt Ihre Marke auf Rechnungen, auf der Webseite, auf Visitenkarten, in eMails, …? Machen Sie letzte Anpassungen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Phase 10: Gehen Sie live&lt;br/&gt;Herzlichen Glückwunsch. Sie haben eine unverwechselbare, prägnante, visuell ansprechende Marke entwickelt. Hegen, pflegen und schützen Sie sie damit sie wächst und gedeiht. Sie hat es verdient. </description>
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      <title>Tanz der Marken-Trolle</title>
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      <pubDate>Wed, 3 Aug 2016 15:32:05 +0200</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.hausamsee-advertising.de/Haus_am_See/Ideas_worth_advertising/Eintrage/2016/8/3_Tanz_der_Marken-Trolle_files/droppedImage.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.hausamsee-advertising.de/Haus_am_See/Ideas_worth_advertising/Media/object001_1.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:183px; height:137px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href=&quot;https://www.youtube.com/watch?v=xRBsU5PfL8c&amp;feature=youtu.be&quot;&gt;https://www.youtube.com/watch?v=xRBsU5PfL8c&amp;amp;feature=youtu.be&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;You probably think that trolling brands online is the kind of behaviour reserved for people with far too much time on their hands. But artist and activist Jani Leinonen believes that trolling is a perfectly appropriate way to call brands on their ethics.&lt;br/&gt;Five years ago, Leinonen made headlines by “kidnapping” a statue of fast food mascot Ronald McDonald and releasing a hostage video from faux terror group the ‘Food Liberation Army’, who wanted to challenge the restaurant’s environmental and nutritional practices.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;McDonald’s declined to respond to the video, and so the ‘FLA’ released another video, in which the statue was beheaded. Leinonen finds it both ironic and amusing that a fast food brand with a less-than-stellar reputation cited “bad taste” as the primary reason for their refusal to engage.&lt;br/&gt;Speaking at Cannes Lions, Leinonen explains that as an artist, incorporating corporations into his work comes naturally. “These brands are the building blocks of our identities; we’re raised with them,” he says. “They’re a global language.” His #TonyIsBack campaign is an archetypal example. The content portrayed beloved Kellogg’s &lt;a href=&quot;https://youtu.be/xRBsU5PfL8c&quot;&gt;mascot Tony the Tiger helping out the kids who grew up eating his cereal and ended up as prostitutes and suicide bombers&lt;/a&gt;.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;It took less than 24 hours for Kellogg’s to shut down the entire thing, except for the videos on YouTube. This isn’t an unusual response; the kneejerk reaction from most brands is to come down hard, and even get litigious. “The greatest thing that can happen as an artist is they sue you,” says Leinonen.&lt;br/&gt;But what if, instead of going into crisis mode and heading straight for the legal department, brands embraced trolling? Ami Hasan, Chairman of Hasan &amp;amp; Partners, believes there is an opportunity to “play along,” to involve your own creative talent and take ownership of the conversation. But far too often they are hindered by a very real, very corporate fear of appearing silly and damaging the brand reputation. “They’re so scared of what people think about them that they take it all too seriously,” says Hasan.&lt;br/&gt;In their joint panel, Hasan and Leinonen drew up five broad rules for dealing with trolls as a brand; embrace it, stay true to your purpose, never hide, be prepared, and most importantly, love all.&lt;br/&gt;You’re already out there, trolling is going to happen whether you like it or not — so steer into the skid. “Once you put yourself out there as a company, people are going to point out the flaws in your ethics, in your products and behaviour,” says Leinonen. “[Brands] are part of society,” adds Hasan, “and they should comply with society.”&lt;br/&gt;</description>
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      <title>Die Top 10 Virals aus Deutschland in 2015</title>
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      <pubDate>Thu, 11 Feb 2016 15:50:09 +0100</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.hausamsee-advertising.de/Haus_am_See/Ideas_worth_advertising/Eintrage/2016/2/11_Die_Top_10_Virals_aus_Deutschland_in_2015_files/Bildschirmfoto%202016-02-11%20um%2016.05.44.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.hausamsee-advertising.de/Haus_am_See/Ideas_worth_advertising/Media/object005_3.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:183px; height:137px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Die beste Werbung ist die, die sich nicht aufdrängt, sondern die über die Sie sprechen und die Sie mit anderen teilen. Diese Kampagnen haben 2015 die Werbekonkurrenz weit hinter sich gelassen. Und zwar ganz ohne Katzen im Video.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Wie Sie Ihre erfolgreiches Viral planen und umsetzen, erfahren Sie in meinem Seminar über Virales Marketing bei der Haufe Akademie. &lt;a href=&quot;https://www.haufe-akademie.de/93.64&quot;&gt;Hier können Sie sich direkt anmelden.&lt;/a&gt;</description>
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      <title>Wie aus guten Scribbles Bilderrätsel werden</title>
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      <pubDate>Thu, 13 Mar 2014 12:59:02 +0100</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.hausamsee-advertising.de/Haus_am_See/Ideas_worth_advertising/Eintrage/2014/3/13_Wie_aus_guten_Scribbles_Bilderratsel_werden_files/59900_Jeep-Sponsor-Quiksilver-Pro-France-2013.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.hausamsee-advertising.de/Haus_am_See/Ideas_worth_advertising/Media/object004_1.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:183px; height:137px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Schon erlebt? Der AD präsentiert ein schickes Scribble, der CD findet's gut, der Kunde auch, ein teures Fotoshooting wird gebucht und dann: funktioniert‘s fertige Bild nicht. Was lief da schief? War die Bild-Idee doch nicht so gut und keiner hat’s gemerkt? &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Vermutlich nicht. Wahrscheinlicher ist, der Art Director hat  seinen Job nicht richtig gemacht. So wie im Bild oben (falls Sie es auch noch nicht erkannt haben: Rettungsring, Surfboards und Warnschild ergeben das Jeep Logo).&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Im Scribble hat sich der Art Director noch aufs wesentliche konzentriert: zwei Kreise, dazwischen ein paar Surfbretter eine Küsten- und eine Horizontlinie. Fertig.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Beim Foto jedoch hat er sich von Details ablenken lassen. Sprichwörtlich. Aus Mangel an Erfahrung oder Aufgrund fehlender Sachkenntnis entschied er sich für einen Fotostil, der das Motiv von vorne bis zum Horizont durchgehend knackscharf zeigt. Das sieht geil aus, konkurriert aber mit der Bild-Idee. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Klüger wäre es gewesen, er hätte den Fotostil in den Dienst der Bild-Idee gestellt. Und sich für eine klare Trennung zwischen Bildmotiv, Vorder- und Hintergrund entschieden. So würde er dem Auge helfen, das Wesentliche auf den ersten Blick zu erfassen. Schließlich schlägt niemand ein Magazin auf, um sich intensiv mit der Frage zu beschäftigen, was einem die Anzeige wohl sagen möchte.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Wieviel besser die gleiche Bild-Idee allein durch diese Entscheidung funktioniert, zeigt das überarbeitete Layout unten.</description>
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